Philosophisches Mobile

Schwierigen und komplexen Themen kann man sich auf unterschiedliche Art und Weise nähern: Historisch, ideengeschichtlich oder problemorientiert.

 

In diesem Fall habe ich einen biografischen Zugang gewählt. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich im Rahmen der Reihe zur Erkenntnistheorie mit dem Leben Immanuel Kants beschäftigen. Hierbei sollten besonders seine Lebensdaten, Werke, Anekdoten und Ideen vorgestellt werden. 

 

Dieser Zugang bietet die Möglichkeit sich zunächst mit der Person und ihrer Zeit auseinanderzusetzen. Auch andere zentrale Themen und Ideen Kants, die zunächst nicht in unmittelbaren Zusammenhang zur Erkenntnistheorie stehen, können vorgestellt werden.

 

Da dieser Zugang weniger Formal ist als etwa ein problemorientiertes Verfahren habe ich mich für eine Methode entschieden, die ich auch in anderen Zusammenhängen gern einsetze: Wenn die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Präsentationstechniken vertraut sind, können sie selbstständig wählen, auf welche Art und Weise sie arbeiten und die Person Kants präsentieren möchten.

 

Auf diese Weise hat jede Schülerin und jeder Schüler die Gelegenheit eigene Stärken einzubringen und kreative Ideen umzusetzen. In unserem Fall ergab sich ein spannender Mix aus digitalen und analogen Arbeiten. Während einige Schüler Plakate anfertigten und Texte verfassten, schrieben andere Steckbriefe, nahmen Audiodateien auf oder fertigten komplexe Mindmaps am iPad an. 

 

Egal ob digital oder analog, alle Schüler brachten eigene Stärken ein und fanden so Zugänge, die sich gegenseitig ergänzen konnten. Ein kreativer Höhepunkt war dabei ohne Zweifel die Erstellung eines philosophischen Mobiles, in welchem Leben, Werk und Ideen Kants präsentiert wurden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0